Momo
von Michael Ende
für Kinder ab 7 Jahre
Regie: Matthias Hay
Eine Inszenierung des Schauspielensemble Iserlohn e. V
in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro Iserlohn
Unter Mitwirkung der
Ballettschule am Sauerlandpark Hemer
Premiere:
18. Juni 2017 15.00 Uhr
Weitere Aufführungen:
19. Juni 2017 08.30 Uhr
19. Juni 2017 11.30 Uhr
jeweils im Parktheater Iserlohn
Momo lebt alleine in den Ruinen des alten Amphitheaters am Rande einer Stadt. Sie besitzt kaum materielle Dinge, doch von etwas hat sie besonders viel: Zeit. Diese teilt sie gerne mit ihren großen und kleinen Freunden. Die Menschen mögen Momo, denn sie kann ausgezeichnet zuhören.
Doch plötzlich, von einem Tag auf den anderen, verändert sich das Leben in der Stadt. Seltsame graue Gestalten statten allen Menschen einen Besuch ab – und plötzlich haben die Menschen keine Zeit mehr für die schönen Dinge im Leben, für einander und für sich selbst.
Momo geht der Sache auf den Grund und stößt bald auf das Geheimnis der grauen Herren der Zeitsparkasse. Sie haben es auf die Lebenszeit aller Menschen abgesehen und sorgen dadurch dafür, dass es in der Stadt immer trister wird.
Mit Hilfe der Schildkröte Kassiopeia und Meister Hora entschlüsselt Momo das Geheimnis der Zeit. Ob sie ihre Freunde und die Stadt retten kann?
Das Schauspielensemble Iserlohn erzählt die Geschichte nach Michael Endes preisgekrönten Roman „Momo“ in fantasievoller Weise mit viel Spannung, Humor, Gesang und Tanz.
Die Mitwirkenden
| Darsteller | |
| Momo | Nele Abraham Zadeh |
| Meister Hora | Klaus Schotte |
| Schildkröte Kassiopeia | Leona Cosmai |
| Die Stadtbewohner | |
| Gigi (Fremdenführer) | Aswin te Riele |
| Beppo (Straßenkehrer) | Dennis Treck |
| Nicola (Maurer) | Tyark Erik Lehmkühler |
| Nino (Gastwirt) | Dionys Poloczek, Jason Brenner |
| Liliana (Ninos Frau) | Natalie Klaja |
| Fusi (Friseur) | Timo Stark |
| Managerin | Karen Heese-Brenner |
| Polizistin | Iris Landau |
| Ein Mann | Luuk te Riele |
| Eine Frau | Dagmar Langner |
| Weitere Stadtbewohner | Marlene Gronotte, Dagmar Langner, Uta Preuße, Nadia Zoug, Ann-Kathrin Wolfsheimer, Gabi Krieger, Alla Müller, Amelie Ganth, Cäcillia-Christin Zucker, Alina Kunze, Anton Müller |
| Die Kinder | |
| Paola | Jessica Lewandowski, Finia-Mae Tacke |
| Franco | Marlon Dohmen |
| Claudio | Fabio Geyer |
| Maria | Muriel-Noel Wilkes |
| Weitere Kinder | Finia-Mae Tacke, Patris Ferizi |
| Die Grauen Herren | |
| 1 grauer Herr | Saskia Seewald |
| 2 grauer Herr | Frederieke Gustävel |
| 3 grauer Herr | Ralf Geyer |
| 4 grauer Herr | Jennifer König |
| 5 grauer Herr | Lea Hasenkopf |
| Weitere graue Herren | Yara Eckstein, Carmen Bremshey, Lara Ferreira, Sandra Schmidtchen, Danah Thiele |
| Puppe Bibigirl | Johanna Pott |
| Ballett | Lea Tschorn, Annika Homann, Laura Scherf, Carolin Grosjohann, Lina Casarini, Britta Hillemanns, Anna Jakob |
| Weitere Mitwirkende | |
| Regie | Matthias Hay |
| Souffleuse | Sabine Heidemann |
| Inspizientin | Sarah Petereit |
| Kostüme | Mary Losch, Uta Preuße, Dagmar Langner, Sarah Pott, Marlene Gronotte, Gabi Krieger, Alla Müller, Barbara Eckstein und Waldbühne Hamm-Heesen |
| Maske | Wolfgang Ehrlich, Gabi Krieger, Jassica Raschke, Bettina Wells, Mary Losch, Ann-Kathrin Wolfsheimer, Nadia Zoug |
| Bühnenbild | Timo Stark, Sarah Petereit |
| Bühnenhintergründe | Helma Schütze |
| Bühnenbau | Volker Langner, Frank Stark, Jason Brenner, Timo Stark, Tobi Pott, Natalie Klaja, Dennis Treck, Sabine Heidemann, Ralf Geyer, Bettina Wells, Mary Losch, Saskia Seewald, Ann-Kathrin Wolfsheimer und weitere helfende Hände aus dem Ensemble |
| Bühnenmalerei | Dionys Poloczek, Sarah Petereit, Karen Heese-Brenner, Bettina Wells, Sandra Schmidtchen |
| Toneffekte | Matthias Hay |
| Musik | Ingmar Temp |
| Musikaufnahmen | “Keller Productions” Stefan Feike |
| Tontechnik | Jasmin Batrouni, Matthias Hay, Marvin Hasenkopf |
| Video | Björn Plutka |
| Lichttechnik | Tim Hübner |
| Spezialeffekte | Volker Langner, Pit Niggemann |
| Requisite | „Die flinken Nadeln“,Tobi Pott, Uta Preuße, Ralf Geyer, Fabio Geyer, Lara Ferreira |
| Choreografie | Alexandra Moneke |
Pressespiegel
| Pressespiegel | |
| Parktheater-Blog – 31.05.2017 | |
| Momo: Ein Blick hinter die Kulissen | |
ISERLOHN. Tische rücken, Stühle schieben, Positionen besprechen – es ist viel los auf der Bühne im Parktheater Iserlohn. In gut zwei Wochen wird Regisseur Matthias Hay mit seinem Team und Kollegen aus dem Schauspielensemble Iserlohn e.V. das Kindertheaterstück „Momo“ nach dem Roman von Michael Ende aufführen. Im Parktheater Iserlohn wird in jeder Spielzeit auch für Kinder viel geboten. Bald dürfen sich die ganz Kleinen auf etwas ganz Großes freuen. Das Schauspielensemble Iserlohn e.V. unter der Führung von Regisseur Matthias Hay probt zum ersten Mal auf der Bühne im Parktheater. „Sonst proben wir zweimal die Woche im Jugendzentrum am Karnaksweg“, erklärt Hay. „Heute sind wir das erste Mal auf der großen Bühne. Deswegen müssen wir schauen, was ich gegebenenfalls noch ändern muss.“ Am 18. Juni ist es schon so weit, dann feiert das Stück „Momo“ Premiere. Das Team probt seit fast sechs Monaten zweimal die Woche für zwei Stunden. Einige besitzen sogar schon ihre Kostüme, andere noch nicht. „Einige Kostüme werden von uns extra angefertigt, dafür haben wir eine eigene Kostüm-Abteilung bei uns im Verein. Andere Kostüme, wie zum Beispiel das von den grauen Herren, werden geliehen. Sonst wird es zu teuer“, so der Regisseur. Für die Verkleidung von Momo hat sich die Kostüm-Abteilung etwas ganz Besonderes ausgedacht. Sie haben Krawatten aneinandergenäht und daraus einen Rock gebastelt. Besonders stolz sind sie auf das Kostüm von Kassiopeia, warum wird aber nicht verraten. | |
| Iserlohner Kreisanzeiger 19.06,2017 | |
Mit „Momo“ gegen die Zeitagenten | |
| Iserlohn. Das Schauspielensemble Iserlohn und die Ballettschule am Sauerlandpark haben eine gelungene Premiere im Parktheater gefeiert. Vor nahezu ausverkauftem Haus haben die Mitglieder des Schauspielensembles Iserlohn am Sonntag ihre Premiere mit dem Stück „Momo“ gefeiert. Wie die Entscheidung für den Klassiker nach dem Buch von Michael Ende fiel, erklärt Regisseur Matthias Hay: „Wir fanden, dass es mal an der Zeit war. Sonst haben wir eher kindgerechte, sehr fantasievolle Stücke ausgewählt.“ Und die Liste der Produktionen für die jüngsten Zuschauer ist lang, schließlich bietet das Schauspielensemble für sie seit 21 Jahren Aufführungen an. Seit einem guten Jahr haben Schauspieler, Souffleusen, Techniker, Requisiteure und die anderen Verantwortlichen geprobt. Zunächst einmal wöchentlich, während der vergangenen sechs Monate zwei Mal pro Woche und kurz vor der Premiere natürlich noch öfter. Obwohl es wenig Zeit für gemeinsame Proben mit der Ballettschule am Sauerland gegeben hat, ist Hay von der Zusammenarbeit begeistert. „Die Inhaberinnen haben schon als Mädchen bei uns im Märchen mitgetanzt, da lag es nach der Eröffnung der Ballettschule nahe, weiter zusammenzuarbeiten. Wir liegen voll auf einer Wellenlänge. Bei der ersten Probe war ich richtig angerührt: Es ist genau das herausgekommen, was ich mir vorgestellt hatte.“ Und noch ein dickes Lob kann der Regisseur aussprechen: „Das Parktheater-Team ist richtig toll, über die Jahre sind Freundschaften entstanden.“ Die Mitarbeiter hätten einmal mehr das Unmögliche möglich gemacht und sogar einen der insgesamt fast 50 Aktiven von der Bühne des Großen Hauses verschwinden lassen. Was aus einer solchen Mehrfach-Kooperation herauskommen kann, war dann am Sonntagnachmittag zu sehen, nachdem die jüngsten Parktheater-Abonnenten ein ausgelassenes Kinderfest im Innenhof gefeiert haben. Schauspielensemble und Ballettschule haben nicht nur die kleinen, sondern vor allem auch die großen Zuschauer mit ihrer „Momo“-Inszenierung „umgehauen“. Ob Bühnenbild oder Kostüme, ob Musik von Ingmar Tremp oder Einspielungen von Stefan Feike: es war eine runde Sache. Nicht zu vergessen natürlich die schauspielerische Leistung aller Mitwirkenden, hervorzuheben ist hier Nele Abraham Zadeh in der Hauptrolle. Das Publikum wurde zwischenzeitlich ebenso zum Lachen gebracht wie in Angst versetzt. Für die ganz Kleinen war die Handlung rund um das kleine Mädchen, das sich mit grauen Herren von der „Zeit-Sparkasse“ anlegt, vielleicht ein wenig zu kompliziert, aber selbst sie sind fast zwei Stunden mucksmäuschenstill und gebannt auf ihren Plätzen sitzen geblieben. Am heutigen Montag gibt es zwei weitere Vorstellungen, ausschließlich für Schulen. Zu den „Stammgästen“ gehört die Bömberg-Grundschule, die immer geschlossen zum Parktheater läuft. Jennifer Katz |
