Rabatz im Zauberwald
ein Kindermusical von
Wolfgang Barth
für Kinder ab 5 Jahre
Musik: Klaus Rüter
Regie: Matthias Hay
Eine Inszenierung des Schauspielensemble Iserlohn e. V
in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro Iserlohn
Unter Mitwirkung der
Ballettschule am Sauerlandpark Hemer
Premiere:
25. Oktober 2014 15.00 Uhr
Weitere Aufführungen:
26. Oktober 2014 15.00 Uhr
27. Oktober 2014 08.30 + 11.30 Uhr
jeweils im Parktheater Iserlohn
Im großen Zauberwald treffen Hänsel und Gretel auf die Hexe und werden von ihr in das Hexenhaus gelockt. Bis hierher nichts Ungewöhnliches, aber kaum sind sie darin verschwunden, stürmt eine wilde Horde frecher Ratten auf das Haus und stiehlt alle Lebkuchen und Zuckerherzen. Und noch weitere Märchenfiguren werden bestohlen: Rotkäppchen, Frau Holle, Dornröschen, der gestiefelte Kater, Aladin und viele andere. Im ganzen Märchenland beklagen die Bewohner den Verlust von geliebten Dingen, die sie für den Fortbestand ihrer Märchen unbedingt brauchen.
Da es so nicht weitergehen kann, wird eine „Märchenpolizei“ gegründet. Die soll der Sache auf den Grund gehen und die gestohlenen Sachen zurückbringen. Keine leichte Aufgabe für diesen zusammengewürfelten Haufen, denn Sie müssen sich erst einmal zusammenraufen. Und mit dem „schwarzen Zauberer“ steht ihnen ein ernst zu nehmender Gegner im Weg…
Werden unsere Helden ihr Abenteuer unbeschadet überstehen und das Märchenland retten? Das Schauspielensemble wird diese spannende Frage in üblicher Weise – mit viel Spaß und Musik – beantworten.
Die Mitwirkenden
| Darsteller | |
| Hänsel | Timo Stark |
| Gretel | Nadja Zoug |
| Rotkäppchen | Jennifer König |
| König | Uta Preuße |
| Frau Holle | Dagmar Langner |
| Hexe | Annette Petereit |
| Dornröschen | Alina Kuntze |
| Aladin | Ann-Katrin Langner |
| Pinocchio | Aswin te Riele |
| Der gestiefelte Kater | Nele Abraham Zadeh |
| Rumpelstilzchen | Nicole Decker |
| Rapunzel | Alla Müller |
| Aschenputtel | Martina Hartwig |
| Schneewittchen | Ginea Malou Hay |
| Froschkönigin | Jessica Raschke |
| Elfchen | Cäcillia-Christin Zucker |
| Rollum, der Weise | Iris Landau |
| Der schwarze Zauberer | Domien te Riele |
| Raffzahn | Yara Eckstein |
| Rupert | Saskia Seewald |
| Rizzo | Ann-Kathrin Wolfsheimer |
| Bodo | Luuk te Riele |
| Ratten-Lehrerin | Violetta Leo |
| Ratten-Schülerin 1 | Arlene Severing |
| Ratten-Schülerin 2 | Muriel-Noel Wilkes |
| Weitere Ratten | Johanna Pott, Marlon Dohmen, Justus Fömert, Carmen Bremshey, Nicole Decker |
| Kleine Ratten (Ballett) | Nora Bertram, Sophia-Marie Heitmann, Lielle Sophie Ibach, Nele Kaiser, Milena Köberlein, Joelina Giebel, Paulina Ramb, Freya Remke, Jule Marie Hartmann, Melina Merker |
| Große Ratten (Ballett) | Jennifer Boncol, Britta Hillemanns, Maren Höppe, Janina Nitschke, Laura Schmidt, Laura Katharina Scherf, Tabea Stenner, Vivien Eversberg, Anna Helena Jakob, Lea Kahlisch, Lina Andresen, Lara Rüschenbaum, Annika Hohmann |
| Weitere Mitwirkende | |
| Regie | Matthias Hay |
| Souffleuse | Sabine Heidemann |
| Kostüme | Mary Losch, Dagmar Langner, Gaby Krieger, Uta Preuße, Waldbühne Hamm-Heesen, Kostümverleih Putscher, Hagen |
| Maske | Wolfgang Ehrlich, Mary Losch, Gaby Krieger, Sara Heidemann |
| Bühnenbild | Chris Markert |
| Bühnenbau | Volker Langner, Udo Seewald, Jason Brenner, Gaby Krieger, Mary Losch, Saskia Seewald, Ann-Katrin Langner, Yara Eckstein, Ann-Kathrin Wolfsheimer, Nele Abraham Zadeh, Jennifer König, Aswin te Riele, Domien te Riele, Cäcillia-Christin Zucker, Matthias Hay |
| Gesangscoach | Ingmar Temp |
| Choreographie Ratten | Caroline Sirringhaus, Alexandra Moneke, Paula Lenninghaus |
| Choreographie Märchenpolizei | Ginea Malou Hay |
| Toneffekte | Matthias Hay |
| Tontechnik | Jasmin Batrouni, Jason Brenner |
| Lichtdesign | Chris Markert |
| Lichttechnik | Andreas Frommert |
| Spezialeffekte | Chris Markert, Jason Brenner, Volker Langner |
| Requisite | Gaby Krieger, Volker Langner, Uta Preuße, Mary Losch, Fa Medice, Iserlohn, Fa Live Project Iserlohn, Grundschule Bömberg, Iserlohn |
| Weitere helfende Hände Backstage | Sarah Petereit, Volker Langner, Lena Hosenfeld |
Bildergalerie
| Pressespiegel |
| Iserlohner Kreisanzeiger 15.10.2014 |
| Wenn die böse Hexe selbst das Opfer wird |
| Iserlohn. Aktuell laufen im Parktheater die Proben des Schauspielensembles Iserlohn für das Kindermusical „Rabatz im Zauberwald“. Das Stück ist eine Art Märchen-Collage – mit unvorhersehbaren Wendungen. Das Parktheater in Iserlohn, im Publikum sitzen eine Elfe, eine Ratte und ein Mädchen mit roter Kopfbedeckung, hinter dem Bühnenvorhang wird es laut. „Ruhe jetzt, konzentriert euch“, schallt es durch den großen Saal. Matthias Hay ruft sein Ensemble zur Ordnung. Alltag im Leben eines Regisseurs, wenn für ein Kindermusical geprobt wird. Denn: Die zumeist jungen Darsteller wollen zwar auf der Bühne ihr Bestes geben, aber eben auch Spaß haben. Wer einmal gesehen hat, wie ein Mädchen im Teenager-Alter in einem Rattenkostüm ihren eigenen Schwanz jagt, der weiß wovon die Rede ist. Wie berichtet, feiert das Schauspielensemble Iserlohn in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Das Stück „Rabatz im Zauberwald“, für das derzeit im Theater geprobt wird, ist eine der Veranstaltungen des Jubiläumsjahres. Die Premiere der Kooperation mit der Ballett-Schule Sauerlandpark Hemer ist am Samstag, 25. Oktober, drei weitere Aufführungen folgen. Böser Hexe ist plötzlich der Appetit vergangen „Wir spielen heute das ganze Stück durch“, kündigt Matthias Hay an, Vorhang auf, los geht’s. Erste Szene: Im großen Zauberwald lockt eine Hexe Hänsel und Gretel in ihr Haus. Gretel tun die Füße weh, „Knusper, knusper, Knäuschen“, so weit, so bekannt. Dann eine Unterbrechung, eine Gruppe von gut 20 grau-schwarzen Ratten stürmt die Bühne, vielleicht die heimlichen Helden des Stücks. „Cool organisierter Beute-Ratten-Adel“ singen sie, Schwänze kreisen, Köpfe nicken, oben drauf wogen Perücken, optisch irgendwo zwischen Afro-Look, Löwenmatte und Farnenstrauch. Dann kommt die unerwartete Wende, zurück am Hexenhaus: Verspeist wird hier heute keiner. Der Hexe ist die Lust vergangen, irgendwer hat sämtliche Lebkuchen von ihrem schicken Hexenhäuschen geklaut. „Ich arme alte Frau“, klagt sie. „Ich habe doch keinem was getan.“ Nächste Szene: Das Mädchen aus dem Publikum, jenes mit der roten Kappe, hat inzwischen seinen Weg auf die Bühne gefunden. Wieder kreisen Schwänze. Und wieder wackeln Perücken. Auftritt Rattenbande: „Na Kleine, ganz allein hier“, zischt eine der grau-schwarzen Gestalten. „Soll ja ‘ne schlimme Gegend sein.“ Die Nager beginnen Rotkäppchen zu drangsalieren, zupfen und zerren. „Eigentlich sind wir aber ganz nett.“ Weniger nett: Am Ende sind Rotkäppchens Käppchen sowie Korb nebst Inhalt futsch. Wieder Szenenwechsel: Im Zauberwald herrscht Aufruhr. Irgendwer hat Frau Holles Kissen geklaut, des gestiefelten Katers Stiefel („Jetzt seh ich aus wie ‘ne normale Straßenkatze“) – und Aladin vermisst seinen Teppich. Weitere Gegenstände, unabdingbar für das jeweilige Märchen, werden als vermisst gemeldet. Flugs wird eine Eingreiftruppe gegründet, die den Vorfällen auf den Grund gehen soll. Was Ratten zum Sieg gegen Napoleon beigetragen haben Ernannt hat die Polizei selbstverständlich eine Königin. „Die ist eigentlich ein König, aber wir müssen heute improvisieren“, erklärt Regisseur Matthias Hay. Ortswechsel, junge Ratten im Schulunterricht in einem schwarzen Schloss. Auf dem Lehrplan: Geschichte („Der Krieg gegen Napoleon wurde nur gewonnen, weil wir den Franzosen das Essen weggefressen haben“) – und natürlich Stehlen. Auftritt der älteren Ratten: Die müssen zum Rapport, beim Meister, dem schwarzen Zauberer. Der nämlich, das wird jetzt klar, hat die Ratten auf Diebestour geschickt. Mit den Utensilien der anderen Märchenfiguren will er sich aus seiner Gefangenschaft im Schloss befreien. Ob ihm dies gelingt, können Interessierte erstmals am 25. Oktber, 15 Uhr, im Parktheater sehen. Karten unter: 02371/217 1819. Tim Gelelewski |
| Iserlohner Kreisanzeiger 28.10.2014 |
| Perfektes Zusammenspiel fesselte die Zuschauer |
| Iserlohn. Das Kindermusical „Rabatz im Zauberwald“ zog jetzt im Parktheater junge Zuschauer in seinen Bann. Insgesamt gab es vier Aufführungen Es lässt sich sicher nur erahnen, wie groß der Aufwand für die Proben, die aufwendigen Kostüme, das gute Bühnenbild, die musikalische, tänzerische und auch die technische Umsetzung im Vorfeld gewesen sein muss. Doch all diese Mühen haben sich gelohnt. Das konnten die Zuschauer bei den drei Vorführungen der neuesten Kindertheater-Inszenierung „Rabatz im Zauberwald“ am Wochenende und am Montagmorgen sichtlich spüren. Denn dieses Kindermusical von Wolfgang Barth unter der Regie von Matthias Hay, das eine gemeinsame Produktion des Schauspielensembles Iserlohn und der Ballettschule am Sauerlandpark Hemer ist, glänzte durch perfektes Zusammenspiel, das gerade die kleinen Zuschauer fesselte und begeisterte. Horde wilder Ratten bedroht die Märchenfiguren Eine Horde wilder Ratten bedroht die Märchenfiguren. Nicht nur das Lebkuchenhaus der Hexe im Zauberwald, an dem Hänsel und Gretel vorbeikommen, wird „geplündert“, auch weitere Märchenfiguren werden bestohlen: Rotkäppchen, Frau Holle, Dornröschen, der gestiefelte Kater, Aladin und noch viele andere. So, das ist allen schnell klar, können die so beliebten und berühmten Märchenfiguren nicht weiter machen. Da schlägt der König vor, dass eine „Märchenpolizei“ der Sache auf den Grund gehen soll und die gestohlenen Sachen zurückbringen soll. Eine abenteuerliche Reise beginnt, die zahlreiche Gefahren in sich birgt. Und da sind ja auch noch die räuberischen Ratten und ein schwarzer Magier. Ob die Mission gelingt, dem sahen die Zuschauer voller Spannung entgegen. Gefördert wurde die Inszenierung auch vom Förderverein Parktheater und dem Lions Club Iserlohn, denen Theaterdirektor Johannes Josef Jostman danken möchte. Ulrich Steden |
| IKZ-Online 14.11.2014 Zeus-Reporterinnen |
| Knusper, knusper, knäuschen – Märchen einmal anders |
| Menden. Das Haus der Hexe ist von Ratten zerpflückt, Rotkäppchens Korb gestohlen – Was ist hier nur los? Bei der Theateraufführung „Rabatz im Zauberwald“ finden Zuschauer Elemente aus verschiedenen Märchen. Aber Rotkäppchen, Pinocchio und andere kämpfen gemeinsam gegen Ratten und einen schwarzen Zauberer. „Knusper, knusper, knäuschen, wer knabbert an meinem Häuschen?“, fragt die Hexe, als ihr Haus von Ratten zerpflückt worden ist. Auch Rotkäppchen wurden Korb und Kappe gestohlen. Wir befinden uns unmittelbar vor dem Knusperhäuschen aus „Hänsel und Gretel“ – aber nicht im realen Leben, sondern bei der Aufführung von „Rabatz im Zauberwald“ des Schauspielensembles Iserlohn. Hier ist alles etwas anders, als man es kennt: Mehrere Dinge wurden aus verschiedenen Märchen gestohlen. Deshalb versammeln sich die Wesen bei ihrem König. Ein Beschluss wird gefasst: Eine Märchenpolizei muss her, die das Grauen stoppen soll. Sie besteht aus Dornröschen, Elfchen, Aladin, dem gestiefelten Kater, der Hexe aus Hänsel und Gretel und ganz vorne dabei Pinocchio, der wie immer kein Blatt vor den Mund nimmt. Auf den Rat des weisen Rollums hin, macht sich die Gruppe auf den Weg. Sie wollen dem schwarzen Zauberer, der anscheinend das ganze Chaos organisiert hat, und den Ratten, seinen Gefährten, die Stirn bieten. Pinocchios Tanz Die Aufführungen waren gelungen, da sowohl Klein als auch Groß begeistert waren. Eines der vielen Highlights im Stück war Pinocchio mit seinem amüsanten Tanz, welchen er im Gefängnis des schwarzen Zauberers präsentierte. Aber auch die Tänze der Ballettschule am Sauerlandpark brachten zwischen Musik und Schauspiel Abwechslung in das Stück. Die sehenswerten Kulissen und Kostüme, aber auch die kindgerechten Lieder machten diesen Nachmittag zu einem besonderen Erlebnis. Doch so sehr sich die Schauspieler und Tänzer auf der Bühne in ihren Rollen verabscheuen mussten, so gut verstand sich das ganze Team hinter der Bühne. Zwischen Schauspielern und Tänzern entwickelten sich gute Bekanntschaften, wenn nicht sogar Freundschaften. Das Lied des schwarzen Zauberers „Im Grunde bin ich überhaupt nicht böse“, in dem er den weisen Rollum und die Märchenpolizei vergeblich um Verzeihung bittet, wurde auf der Nebenbühne von allen mitgesungen. Ein wahrer Hit für die gesamte Crew. Auch nach den Aufführungen bleiben Schauspieler und Tänzer über WhatsApp und Co in Kontakt. „Zauberwald, Zauberwald, die Gefahr ist nun vorbei…“, singen die Märchenwesen am Ende. Leider war die Aufführung viel zu schnell vorbei. Aber wir sind hungrig auf mehr Stücke des Schauspielensembles Iserlohn. Tabea Stenner, Tabea Becker, Klasse 8c, Walburgis-Gymnasium, Menden |
