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Aladdin und die Wunderlampe

Ein Märchen aus 1001 Nacht
in einer Bearbeitung von Uta Preuße

Für Kinder ab 5 Jahre

Regie: Matthias Hay

Eine Inszenierung des Schauspielensemble Iserlohn e. V.
in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro Iserlohn
gefördert durch den
Förderverein Parktheater Iserlohn e. V.

Premiere: 12.03.2011  15.00 Uhr
Weitere Aufführungen:
13.03.2011  15.00 Uhr
14.03.2011    8.30 Uhr + 11.00 Uhr
jeweils im Parktheater Iserlohn

Das Ensemble

„Aladdin und die Wunderlampe“ ist sicherlich eine der bekanntesten Erzählungen aus den „Märchen aus Tausendundeiner Nacht“ und zählt dadurch mittlerweile zu den Klassikern der Weltliteratur.
Nichtsdestotrotz verzaubert die abenteuerliche Geschichte um Aladdin, den armen Jungen aus Bagdad, und die wunderschöne Prinzessin Suleika, die eigentlich schon einem ganz anderen Bräutigam zugedacht war, sowie die Wunderlampe, der ein ganz spezielles Geheimnis innewohnt, noch immer Groß und Klein. Inmitten einer märchenhaft-orientalischen Kulisse entfaltet sich ein bunter Reigen um einen langweiligen Ex-Bräutigam, einen gemeinen Großwesir, den gütigen Sultan und seine schusseligen Wachen, einen hinterhältigen Zauberer und die vielen mutigen Freunde von Aladdin und Suleika.
Außerdem müssen noch folgende Fragen geklärt werden: Warum ist die Wunderlampe überhaupt eine Wunderlampe – oder vielleicht doch nur eine einfache alte Öllampe? Und welches Geheimnis soll schon in so einer alten Lampe wohnen? Was will der hinterhältige Zauberer Suharu von Aladdin? Warum soll Suleika den Langweiler Hassan heiraten? Können kleine Geister genau so gut zaubern wie große Geister? Kann ein fliegender Teppich wirklich fliegen? Und heißt der Bauchtanz Bauchtanz, weil der Bauch tanzt? Diese und andere Fragen klärt das Schauspielensemble Iserlohn in seiner gewohnten frech-charmanten Art und zieht damit seine jungen und jung gebliebenen Zuschauer in seinen Bann.

Die Mitwirkenden

Darsteller
Scherezade, Erzählerin aus 1001 Nacht Annette Petereit
Schariar, Kalif Klaus Schotte
Aladdin Manuel Landau
Fatima, Mutter Aladdins, Stoffhändlerin Iris Landau
Aisha, Lampenhändlerin Ginea Malou Hay
Jamal, Obsthändlerin Maren Robrahn
Karima, Kleiderhändlerin Martina Hartwig
Alina, Freundin Aladdins Lisa Halfmann
Großwesir Amir, eine Art Premierminister Adrian Grüninger Talarn
Hassan, sein Sohn Benjamin Brokmeier
Sultan Suleyman, Herrscher Uta Preuße
Amina, seine Tochter Julia Rohrbach
Suleika, ihre Zofe und Freundin Sara Heidemann
Suharuh, Zauberer Max Jamrog
Geist der Lampe Patrick Schmidt
Geist des Ringes Ronja Schroeder
Mehmet, Wache des Sultans Felix Beyer
Ahmet, Wache des Sultans Niklas Hinzpeter
Anführer I Lena Hosenfeld
Anführer II Alina Adrian
Soraya, Frau des Sultans und Aminas Mutter Dagmar Langner
Käufer auf dem Markt Fiona Alfringhaus Annette Löwen, Zeynep Özdemir, Jennifer König, Jessica Raschke, Alla Müller, Lena Hosenfeld, Alina Adrian, Dinah Menz
Freunde Aladdins Timo Stark, Felix Beyer, Niklas Hinzpeter, Nathan Danielson, Ann-Katrin Langner, Melina Heitmann, Swenne Karnath
Zauber des Lampengeistes Lisa Halfmann, Ann-Katrin Langner, Melina Heitmann, Swenne Karnath
Diener des Sultans Timo Stark, Nathan Danielson
Diener der Suleika Nathan Danielson
Diener des Großwesirs Timo Stark
Wachen des Zauberers Timo Stark, Kevin Hötter
Kadi   Kevin Hötter
Bauchtänzerinnen Alla Müller, Ginea Malou Hay, Lena Hosenfeld, Fiona Alfringhaus, Jessica Raschke, Annette Löwen
Hofstaat bei der Hochzeit Zeynep Özdemir, Jennifer König, Alina Adrian, Dinah Menz
Volk   Maren Robrahn, Ginea Malou Hay, Martina Hartwig, Jessica Raschke, Fiona Alfringhaus, Annette Löwen, Dinah Menz, Jennifer König, Alla Müller, Zeynep Özdemir
Weitere Mitwirkende
Regie Matthias Hay
Inspizienten Uta Preuße, Sarah Petereit
Souffleuse Sabine Heidemann
Bühnenbild Chris Markert
Bühnenbau Chris Markert, Volker Langner, Frank Stark, Jason Brenner
Bühnendekoration Mary Losch
Lichtdesign Chris Markert
Licht   Lars Müller
Toneffekte Matthias Hay
Ton   Jasmin Bartrouni
Spezialeffekte Chris Markert
Flugtechnik Anja Kellermann, Jason Brenner
Maske Wolfgang Ehrlich
Kostüme Uta Preuße (gesamtverantwortlich), Julia Keune, Sonja Heinrich, Agnes Podsiedlik, Beyhan Demirel, Kostümverleih Putscher, Hagen-Hohenlimburg
Ausstattung / Requisite Chris Markert, Uta Preuße, Sarah Petereit, Ballettstudio Bauer, Iserlohn Live Project, Iserlohn, RM KFz-Service, Iserlohn, Werkstattgruppe GFA, Iserlohn
Choreographie Zauber Ginea Malou Hay, Sara Heidemann
Choreographie Bauchtanz Alla Müller

Pressespiegel

Pressespiegel
05.03.2011 Iserlohner Kreisanzeiger
Aladdin und die Wunderlampe
Iserlohn. (rd/cofi) „Aladdin und die Wunderlampe“ ist eine der bekanntesten Erzählungen aus den „Märchen aus Tausendundeiner Nacht“ und zählt dadurch mittlerweile zu den Klassikern der Weltliteratur.
Das Schauspielensemble Iserlohn inszeniert in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro Iserlohn das Stück in einer Bearbeitung von Uta Preuße für Kinder ab fünf Jahren. Sie ist ein Garant dafür, dass dem alten Stoff modernes Leben in einer Sprache von heute eingehaucht wurde. Das Ensemble probt seit eineinhalb Jahren für dieses Stück, das ursprünglich früher aufgeführt werden sollte, aber aufgrund von Terminkollisionen mit anderen Veranstaltungen erst ab Samstag, 12. März, im Parktheater gespielt werden kann, erklärte Regisseur Matthias Hay. Es handelt es sich nach zehn Jahren um eine Wiederaufnahme des bekannten Märchens.
„Aber wir haben viele technische Finessen drin“, sagt Hay. Dafür zeichnet Christopher Markert verantwortlich, der Veranstaltungstechnik studiert hat. Nur soviel sei verraten: Das Schauspielensemble wartet mit einem veritablen Flaschengeist und einem echt fliegenden Teppich auf.
Premiere ist am kommenden Samstag, 12. März, ab 15 Uhr im Parktheater. Dafür sind noch reichlich Karten vorhanden, erklärt Hay. Weitere Aufführungen finden statt am Sonntag, 13. März, ab 15 Uhr und am Montag, 14. Januar, ab 8.30 und 11 Uhr.
Nichtsdestotrotz verzaubert die abenteuerliche Geschichte um Aladdin, den armen Jungen aus Bagdad, und die wunderschöne Prinzessin Suleika, die eigentlich schon einem ganz anderen Bräutigam zugedacht war, sowie die Wunderlampe, der ein ganz spezielles Geheimnis innewohnt, noch immer Groß und Klein.
Inmitten einer märchenhaft-orientalischen Kulisse entfaltet sich ein bunter Reigen um einen langweiligen Ex-Bräutigam, einen gemeinen Großwesir, den gütigen Sultan und seine schusseligen Wachen, einen hinterhältigen Zauberer und die vielen mutigen Freunde von Aladdin und Suleika.
Außerdem müssen noch folgende Fragen geklärt werden: Warum ist die Wunderlampe überhaupt eine Wunderlampe – oder vielleicht doch nur eine einfache alte Öllampe? Und welches Geheimnis soll schon in so einer alten Lampe wohnen? Was will der hinterhältige Zauberer Suharu von Aladdin? Warum soll Suleika den Langweiler Hassan heiraten?
Können kleine Geister genau so gut zaubern wie große Geister? Kann ein fliegender Teppich wirklich fliegen? Und heißt der Bauchtanz Bauchtanz, weil der Bauch tanzt?
Diese und andere Fragen klärt das Schauspielensemble Iserlohn in seiner gewohnt frech-charmanten Art und zieht damit seine jungen und jung gebliebenen Zuschauer in seinen Bann.
11.03.2011 Iserlohner Kreisanzeiger – Überregionaler Teil – Rubrik: Drei Fragen
Seit 15 Jahren Märchen aus 1001 Nacht
Iserlohn. Seit 15 Jahren geht das Schauspielensemble Iserlohn alljährlich mit einer großen Märchenproduktion auf die Bühne des Iserlohner Parktheaters. Am Samstag feiern die Laiendarsteller Premiere mit „Aladdin und die Wunderlampe“.

Frage 1: Warum haben Sie Märchen ins Repertoire genommen?
Wir hatten vor 15 Jahren Nachwuchsprobleme. Um den den Nachwuchs schon im Kindesalter für das Theater zu begeistern, kam uns die Idee, Theater mit Kindern für Kinder anzubieten. Da wir auf der Suche nach Stücken, die auch den Eltern gefallen, keinen Erfolg hatten, hat eins unserer Mitglieder den Stoff eines Kinderbuchs in ein Theaterstück um gewandelt. So wurde mit „Felix und der finstere Fürst“ unser erstes Stück für Kinder geboren.
Frage 2: War die erste Produktion auch schon so groß wie „Aladdin“?
Von der Anzahl der Mitwirkenden um die 30 bis 40 Personen schon, aber vor 15 Jahren hatten wir noch nicht einen so hohen technischen Aufwand. Nachdem „Felix und der finstere Fürst“ aber ein großer Erfolg war, erkannte das Kulturbüro Iserlohn, welches Potenzial da schlummert. Seit dem sind wir mit unseren Märchen fester Bestandteil des Kinderprogramms im Iserlohner Parktheater, und die Produktionen wurden immer aufwendiger und professioneller.
Frage 3: Was ist das Besondere an der aktuellen Produktion?
Aladdin ist unsere erste Wiederaufnahme, allerdings handelt es sich nach zehn Jahren eigentlich um eine Neuinszenierung mit anderen Akteuren und einer sprachlich modernisierten Fassung. Außerdem wir haben dieses Mal einen richtigen fliegenden Teppich und einen Geist, der auf sehr spektakuläre Art und Weise aus der Lampe erscheint.
Mit Matthias Hay sprach Ralf Tiemann.

12.03.2011 Iserlohner Kreisanzeiger – IKZ am Wochenende
„Aladdin und die Wunderlampe“ modernisiert
Das Schauspielensemble Iserlohn bringt den Märchenklassiker als wunderbares Kinder- und Jugendtheaterstück auf die Bühne des Parktheaters
von Cornelia Merkel (Text)  und Michael May (Fotos)
Iserlohn. Märchenhaft-orientalisch geht es zu im Parktheater, wenn Scheherazade dem Kalifen die Geschichte von Aladdin und der Wunderlampe erzählt. Dazu erklingt arabische Musik. Das Schauspielensemble Iserlohn entführt seine großen und kleinen Zuschauer nach Bagdad in die Zeiten, in denen ein Sultan, ein Großwesir, Zauberer sowie Lampen- und Ringgeister die Szenerie beherrschten.Es bringt den Märchenklassiker „Aladdin und die Wunderlampe“ nach zehn Jahren erneut auf die Bühne in einer ganz neuen Bearbeitung von Uta Preuße. Das Ergebnis von eineinhalb Jahren Probenarbeit ist an diesem Wochenende und am Montag im Parktheater zu sehen.
„Wenn man ins Theater kommt, dann bleibt die Welt draußen, dann kann man den Alltag für eine Weile von sich schieben“, beschreibt Uta Preuße ihre Gefühlslage bei den Proben. Mit Blick auf die bevorstehende Premiere und die vielen noch zu lösenden Herausforderungen betont Uta Preuße: „Es ist positiver Stress. Das gemeinsame Spielen und Herumexperimentieren macht Spaß.“
Das ist auch den hin- und herwuselnden Mädchen und Jungen auf der Bühne anzumerken, die sich in den exotischen Kostümierungen ausprobieren und sich gegenseitig noch Tipps geben, wie sie besser aussehen, was sie verbessern können. Aber dann hört alles auf die Kommandos von Regisseur Matthias Hay.
Annette Petereit und Klaus Schotte spielen wie vor zehn Jahren ihre Rollen als Märchenerzählerin und Kalif. Auch bei Licht, Technik, Maske, Dekoration und Bühnenbild kann Matthias Hay auf bewährte Kräfte von Jason Brenner und Christopher Markert bis zu Wolfgang Ehrlich und Mary Losch zurückgreifen. Aber die Rollen hat er überwiegend neu besetzt. „Damals haben wir viel mehr Erwachsene spielen lassen, jetzt sind die Kinder und die jungen Erwachsenen die Hauptakteure“, vergleicht Uta Preuße beide Produktionen. „Es ist Kinder- und Jugendtheater. Es sind viel mehr Kinder und Jugendliche auf der Bühne als damals.“ Vor zehn Jahren spielte sie die Mutter des Aladdin, in der neuen Produktion tritt sie als Sultan auf. Sarah Petereit ist nun hinter den Kulissen dabei. Beim ersten „Aladdin“ des Schauspielensembles gehörte sie zu den Wachen und den Aufständischen. Manuel Landau mimt den Aladdin. Und seine Mutter Iris Landa übernimmt die Rolle seiner Märchenmutter Fatima.
Auf der großen Bühne des Parktheaters bietet das Ensemble allerlei technische Finessen auf. Dafür zeichnet Christopher Markert verantwortlich, der hier seine erste Ausbildung absolvierte, die er durch ein spezielles Studium vertiefte. Ihn unterstützt auch das Team des Parktheaters. Das weiß das Ensemble zu schätzen. „Unser ‚Aladdin’ ist ja auch eine Eigenproduktion des Parktheaters, das ja ansonsten meistens Tourneetheater zu Gast hat“, betont Uta Preuße. Wie Matthias Hay ergänzt, macht mit der Aladdin-Produktion einer der Auszubildenden des Parktheaters, Lars Müller, seine Abschlussprüfung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik. „Dies hat schon eine lange Tradition, dass unsere Stücke für die Abschlussprüfungen der Mitarbeiter des Parktheaters genutzt werden“, erklärt der Regisseur. „Wir haben jetzt deutlich andere technische Möglichkeiten als vor zehn Jahren.“ Uta Preuße sekundiert, dass die Mitwirkenden bis zum Schluss an vielen Details tüfteln: „Wir haben lange über den fliegenden Geist gebrütet, wie man den Sicherheitsgurt in der Kleidung kaschiert. Das soll ja auch gut aussehen. Wir haben reichlich experimentiert.“ Die Szenen mit dem Flaschengeist und dem fliegenden Teppich bezeichnet auch Regisseur Matthias Hay als echte Herausforderungen.
Zahlreiche Kostüme entstanden in der Nähwerkstatt der Gesellschaft zur Förderung der Arbeitsaufnahme in Hemer, erzählt Uta Preuße weiter. Die Teilnehmer der Qualifizierungsmaßnahme hätten viel Spaß am Kleidernähen entwickelt, eine sehe jetzt sogar ihre berufliche Zukunft im textilen Gestalten. Andere Kostüme und Accessoires erstand das Ensemble bei Ebay, oder sie befanden sich im Privatbesitz, denn einige der Darstellern haben schon Bauchtanz gelernt.
Bei dieser Produktion setzt das Ensemble komplett auf eigene Kräfte, vor zehn Jahren wurden sogar Tanz-Profis engagiert. „Es war ein hartes Stück Arbeit, aber es ist gut geworden“, erzählt Uta Preuße mit sichtbarem Stolz.
Premiere ist am heutigen Samstag um 15 Uhr im Parktheater. Dort finden auch die weiteren Aufführungen statt am Sonntag, 13. März, um 15 Uhr und am Montag, 14. Januar, um 8.30 Uhr und 11 Uhr. Karten sind an der Theaterkasse jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn oder in der Stadtinformation, erhältlich.
14.03.2011 Iserlohner Kreisanzeiger
Eine faszinierende Märchenwelt 
Schauspielensemble Iserlohn begeisterte mit „Aladdin und die Wunderlampe“ am Wochenende im Parktheater
von  Ulrich Steden
Iserlohn. In eine orientalische Märchenwelt entführte am Wochenende in zwei Aufführungen das Schauspielensemble Iserlohn das zumeist junge Publikum im Parktheater mit „Aladdin und die Wunderlampe“, der 437. und sicherlich eine der bekanntesten Erzählung aus „1001 Nacht“.
In der Bearbeitung von Uta Preusse und unter der Regie von Matthias Hay ist es dem vielköpfigen Ensemble gelungen, den schwierigen Spagat zwischen modernen Elementen, einer guten Prise Humor und Witz und einer doch großen Authentizität schaffen. Immer wieder wurde das Publikum mit in den Handlungsablauf einbezogen, wurden die Grenzen zwischen Bühne und Parkett gekonnt übersprungen. Daran mag es wohl auch gelegen haben, dass trotz der für ein Kinder-Theaterstück mutigen Gesamtlänge der Aufführung das Interesse nie erlahmte, auch die kleinen Zuschauer ein höchst interessiertes Publikum blieben.
In jeder Sekunde übertrug sich auch die enorme Spielfreude der in der Regel relativ jungen Schauspieler in den großen Saal des Parktheaters, das fing beim kleinsten Nebendarsteller an und endete bei den großen Rollen. Hier einzelne Darsteller heraus zu heben, grenzt sicherlich an Ungerechtigkeit. Aber Manuel Landau als Aladdin wusste in seiner Wandlung von frechen Straßenjungen hin zum gereiften Liebhaber in jeder Szene zu überzeugen. Annette Petereit als Scheherezade und Klaus Schotte als Kalif Schariar bildeten ein hervorragendes Erzählerpaar, das gekonnt zwischen Bühne und Publikum vermittelte. Iris Landau brillierte als Aladdins Mutter, Adrian Talarn gab dem „fiesen“ Großwesir ein Gesicht, unnachahmlich Benjamin Brokmeier als Rechengenie, der so gar keine Lust auf eine Heirat hat. Hervorgehoben werden muss auch Patrick Schmidt, der nicht nur als Geist aus der Lampe über der Bühne schwebte, sondern mit zarter Gestik diese nicht leichte Rolle bravourös meisterte, aber auch Ronja Schroeders modern-freche Interpretation des Geistes des Ringes erntete nicht umsonst Szenenapplaus, ebenso wie die Bauchtanzgruppe, die wunderschöne Braut Amina (Julia Rohrbach) oder der gütige Sultan Suleymann (Uta Preuße). Was Technik, Bühnenbild, Licht und Ton leisteten, das geht weit über das normale Maß einer „Laienspielschar“ hinaus und verdient für diese Aufführungen ein Sonderlob.
Am Ende gab es den verdienten Lohn. Lang anhalten Applaus eines begeisterten und faszinierten Publikums.
16.03.2011 Iserlohner Kreisanzeiger
Kulturkarawane zu „Aladdin“-Aufführung
Iserlohn. (cofi) Nein, es war keine Kinder-Demonstration, die sich am Montag durch die Iserlohner Innenstadt bewegte, auch wenn der Eindruck entstehen könnte, weil einige der Mädchen und Jungen auf Stangen aufgepflanzte Schilder mit den Namen ihrer Klassen vor sich her trugen. Eine Kulturkarawane mit rund 400 Kindern und Lehrern pilgerte von der Grundschule Bömberg quer durch die Stadt zur Alexanderhöhe: Mit ihren Pädagogen besuchten die Schülerinnen und Schüler aller 15 Grundschulklassen die Aufführung „Aladdin und die Wunderlampe“ des Schauspielensembles Iserlohn. Teilweise regelte die Polizei dabei den Verkehr auf dem Weg durch die Stadt. Die sechs- bis zehnjährigen Mädchen und Jungen waren in Vorfreude auf das Kinder- und Jugendtheater­ereignis. Wie Schulleiterin Ulrike Schotte erklärte, war es der zweite Theatertag der Schule. Bereits zur Märchen-Aufführung „Die Schöne und das Biest“ waren die Bömberg-Grundschüler aller Klassen gemeinsam ein erstes Mal von der Schule zum Parktheater gelaufen.