Premiere:
15. September 2017
Weitere Aufführungen:
16., 17., 22., 23. und 24. September 2017
jeweils 20.00 Uhr
im Studio des Parktheaters Iserlohn
Komödie für Geister
(Blithe Spirit)
eine unwahrscheinliche Komödie von Noel Coward
Regie: Uta Preuße
Eine Inszenierung des Schauspielensemble Iserlohn e. V.
Um Material für seinen neuen Roman zu bekommen, lädt der Schriftsteller Charles Condomine die Spiritistin Madame Arcati zu sich ein. Bei der daraufhin stattfindenden Sitzung glaubt niemand der Anwesenden an die übersinnlichen Fähigkeiten der Spiritistin. Tatsächlich nimmt sie aber mit Charles‘ vor Jahren verstorbener, erster Ehefrau Elvira Kontakt auf, die auch prompt erscheint. Die besondere Komik der Situation liegt in der Tatsache, daß nur Charles den Geist sehen kann, woraufhin ihn seine jetzige Frau Ruth für vollkommen übergeschnappt hält. Nun will Elvira nach ihrem Erscheinen nicht wieder verschwinden. Um für immer an Charles Seite sein zu können ist ihr jedes Mittel Recht. Ein Unternehmen mit fatalen Folgen…
Die Geisterkomödie ist das wohl berühmteste Stück von Noel Coward – ein amüsantes Spiel um Wahrnehmung und Eifersucht bis weit über den Tod hinaus.
Ein wirklicher Neuerer war Noel Coward nie, und er wollte es auch nicht sein. Er war immer ein Autor, der das Publikum umwarb, nicht die Kritiker; der auf die Konventionen des Genre vertraute, auf die Blaupausen und Strickmuster des populären Theaters. Und genau diese Eigenschaften und Eigenarten (oder sollte man sagen: Vorzüge?) sind es, die nun seine Renaissance bewirken. London hat ihn wieder entdeckt! Die Londoner Theater spielen wieder Noël Coward wie auf dem Höhepunkt seiner Karriere! Warum nicht auch in Iserlohn?
Die Mitwirkenden
| Darsteller: | |
| Charles Condomine, Schriftsteller | Klaus Schotte |
| Ruth Condomine, seine aktuelle Ehefrau | Bettina Wells |
| Elvira Condomine, seine verstorbene Ehefrau | Sandra Schmidtchen |
| Mme Arcati, ein Medium | Iris Landau |
| Dr George Bradman, ein Freund der Condomines | Matthias Hay |
| Violet Bradman, seine Gattin | Annette Petereit |
| Edith, Dienstmädchen der Condomines | Sarah Petereit |
| Weitere Mitwirkende: | |
| Souffleuse | Birgitt Stephan |
| Regie | Uta Preuße |
| Bühnenbild | Uta Preuße |
| Bühnenbau | Volker Langner, Jason Brenner Frank Stark, Martin Wells, Mary Losch, Ralf Geyer, Timo Stark |
| Spezialeffekte | Volker Langner, Martin Wells |
| Toneffekte | Matthias Hay |
| Ton | Volker Langner |
| Licht | Marvin Hasenkamp, Max Stolz |
Bildergalerie
| Pressespiegel |
| Iserlohner Kreisanzeiger 14.09.2017 |
| Trotz Widrigkeiten wird gespielt Schauspielensemble bringt noch einmal „Komödie für Geister“ |
Iserlohn. Manchmal nützen die besten Pläne nichts, wenn am Ende keiner da ist, um sie auszuführen. So haben es die Mitglieder des Schauspielensembles Iserlohn jetzt erlebt, wie Regisseurin Uta Preuße im Vorfeld der Premiere der „Komödie für Geister“ am Freitag, 15. September, berichtet. „Wir hatten eigentlich ein ganz anderes Stück geplant, aber das musste kurzfristig wieder abgesagt werden, weil die Schauspieler nicht so proben konnten, wie es erforderlich gewesen wäre“, erklärt Uta Preuße. Unter anderem aus beruflichen Gründen sei es bei einigen schwierig geworden, das Pensum bis zur Premiere zu bewältigen. So wurden kurz alle Pläne auf Eis gelegt – aber viele wollten dennoch spielen. „Dann haben wir uns an eine ähnliche Situation vor gut 20 Jahren erinnert: Es musste damals auch kurzfristig ein anderes Stück ausgesucht und einstudiert werden“, blickt die heutige Regisseurin zurück. Nicht nur die Situation war die gleiche, sondern auch das Stück ist identisch. Vor etwa 20 Jahren hieß es „Ich bin begeistert“, weil es von einem anderen Verlag herausgegeben wurde. |
| Iserlohner Kreisanzeiger 19.09.2017 |
| Schauspielensemble bietet allerbeste Unterhaltung |
| Klaus Schotte konnte einem schon fast Leid tun: Geradezu hilflos wurde der Darsteller des Schauspielensembles Iserlohn in der „Komödie für Geister“ zum Spielball seiner aktuellen und seiner längst verstorbenen Frau, die ihn als Geist wieder heimsucht- eine wirklich „unwahrscheinliche Komödie“, so der Untertitel, der bei der Premiere am Freitag unter der Regie von Uta Preuße zu einem unwahrscheinlich großen Spaß wurde. Vor allem die beiden Damen, die nach menschlichem Ermessen am meisten aus der Rolle fallen – Iris Landau als spirituelles Medium und Sandra Schmidtchen als längst verstorbene Gattin (Foto) – sorgten für größte Heiterkeit. Drei weitere Aufführungen stehen am kommenden Wochenende von Freitag bis Sonntag jeweils um 20 Uhr im Parktheaterstudio auf dem Programm. |
