aladdin

Aladdin und die Wunderlampe

Ein Märchen aus 1001 Nacht
für Kinder ab 5 Jahre

Bearbeitung und Regie: Matthias Hay

Eine Inszenierung des Schauspielensemble Iserlohn e. V.
in Zusammenarbeit mit dem
Tanzzentrum Miriam Glock, Iserlohn
und dem Kulturbüro Iserlohn

Premiere:
1. Dezember 2001  15.00 Uhr
Weitere Aufführungen:
2. Dezember 2001  15.00 Uhr
3. Dezember 2001  10.30 Uhr + 15.00 Uhr
jeweils im Parktheater Iserlohn

„Beim Barte des Propheten !“
 das ist schon eine spannende Beschichte, die Scheherezade ihrem Kalifen über Aladdin und die Wunderlampe in der sechshundertdreiundsiebzigsten von tausendundeins Nächten erzählt. Also seht, hört und staunt über die wundersamen Begebenheiten, die sich zu Zeiten des berühmten und großmächtigen Kalifen Harun al-Rashid zugetragen haben.
Eigentlich hätte Aladdin wie sein Vater ein Schneider werden sollen, aber dazu hatte er überhaupt keine Lust, mochte sein Vater noch so sehr mit ihm schimpfen und seine Mutter klagen. Aladdin träumte von schöneren, größeren Dingen – ohne genau zu wissen was er eigentlich wollte. Irgendwie wartete er auf ein Wunder, das sich natürlich nicht so ohne Weiteres einstellte.
Also versuchte er seine Jugend so angenehm wie möglich zu gestalten, und das hieß zum Beispiel mit den anderen Kindern des Ortes herumtoben und Leute ärgern. Als ihr Anführer heckte Aladdin immer neue Streiche aus, was den braven Bürger zunehmend auf die Nerven ging und für seine Mutter eine harte Prüfung war, besonders, nachdem der Vater krank wurde und schließlich starb.
Ais Aladdin 15 Jahre alt war und weiterhin nichts als Unsinn im Kopf hatte, da trat das erhoffte Wunder mit Zauberei und Gefahr in sein Leben. Ein böser Magier will mit Aladdins .Hilfe aus einer geheimen Höhle in der Erde eine Wunderlampe holen. Da er als Anhänger der schwarzen Magie die Höhle nicht betreten darf, sucht er einen Jungen wie Aladdin, der unter einem besonderen Sternzeichen geboren wurde, um die besagte Lampe zu bergen.
Mit dieser Lampe hat es eine ganz besondere Bewandtnis – sie hält nämlich einen mächtigen Geist gefangen, der jedem, der ihn heraus lässt, drei Wünsche erfüllt. Gar nicht auszudenken, was so ein böser Zauberer sich furchtbares wünschen würde.
Zum Glück traut Aladdin dem fremden Magier nicht, so dass dieser ohne die Lampe von dannen ziehen muss. Aladdin, der nun reich geworden ist – denn in der Höhle war auch ein Schatz verborgen – entdeckt durch Zufall das Geheimnis der Lampe, lässt sich ein Schloss bauen und gewinnt das Herz und die Zuneigung der liebreizenden Prinzessin Amina, die er später heiratet.
Durch eine List gelingt es dem bösen Zauberer jedoch, Aladdin die Lampe abzujagen und Prinzessin Amina zu entführen. Obwohl die Dinge für Aladdin nun ziemlich schlecht stehen, gibt er nicht auf. Und durch Mut und Schlauheit schafft er es zu einem guten Ende…
Also – lasst euch in die märchenhafte Welt aus 1001 Nacht mitnehmen, die von den kleinen und großen Spielern auf die Bühne gebracht wird.

Die Mitwirkenden

Darsteller  
Scheherezade, die Erzählerin aus 1001 Nacht Annette Petereit
Schariar, ihr Kalif Klaus Schotte
Aladdin Dennis Treck
Aladdins Mutter, eine Händlerin von Webwaren Uta Preuße
Alina, eine Freundin Aladdins Ginea Malou Hay
Aladdins Freunde Sarah Petereit – Kirsti Holve – Malte Guttek – Julia Krüger
Eine Lampenhändlerin Karna Wegner
Eine Obsthändlerin Barbara Holve
Eine Kleiderhändlerin Annemarie Wach
Ein Bettler Björn Plutka
Der Sultan Björn Plutka
Amina, seine Tochter Johanna Rose
Suleika, ihre Freundin Sabine Gerber
Diener des Sultans Malte Guttek
Diener der Amina Julia Krüger
Hofstaat des Sultans Alice Urbanczyk – Ginea Malou Hay –Annemarie Wach – Barbara Holve – Sarah Petereit – Kirsti Holve – Lisa Roßmann – Karna Wegner
Zanzara, die Bauchtänzerin Martina Noack
Der Großwesir Frank Roßmann
Hassan, sein Sohn Christopher Markert
Diener des Großwesirs Hendrik Hülter
Ein Bote Alice Urbanczyk
Eine Aufrührerin Sarah Petereit
Der Scharfrichter Annemarie Wach
Zauberer Suharuh Sebastian Petereit
Wachen des Zauberers Ginea Malou Hay – Malte Guttek – Kirsti Holve – Lisa Roßmann
Anführer der Wachen Hendrik Hülter
Der Geist des Ringes Carla Maria Losch
Der Geist der Lampe Matthias Hay
Die Zauberkraft der Geister (Ballett) Stefanie Hermann – Sarah Geng – Caroline Siringhaus – Ramona Utermann – Helen von der Heyden
Weitere Mitwirkende
Bearbeitung und Regie Matthias Hay
Souffleuse Eva Hülter
Choreographie Miriam Glock
Kostüme Mary Losch - Uta Preuße - Kostümverleih Putscher, Hohenlimburg
Maske Wolfgang Ehrlich - Miriam Glock - Christina Jürges
Requisiten/Ausstattung Eva Hülter - Bernd Hofius - Hans-Dieter Petereit - Live Projekt, Iserlohn
Toneffekte Frank Roßmann - Björn Plutka - Sebastian Petereit
Bühnenbild Sven Wiedemeyer
Tontechnik Markus Hinz – Jason Brenner
Lichttechnik Sven Wiedemeyer

Pressespiegel

Iserlohner Kreisanzeiger 03.12.2001
Zauberhaftes Märchenspiel
„Aladdin“ faszinierte Groß und Klein
Iserlohn. (cofi) Fantasievoll und farbenprächtig, wie es sich für ein Märchen aus 1001 Nacht gehört, brachte das Schauspielensemble Iserlohn „Aladdin und die Wunderlampe“ auf die Bühne des Parktheaters. Matthias Hays Inszenierung kam in erfrischender moderner Sprache und mit komischen Einlagen daher. Als Rahmenhandlung diente die Erzählung der Scheherezade (Annette Petereit), die ihren Kalifen (Klaus Schotte) und natürlich das Publikum mit dieser Geschichte erfreute.
In Zusammenarbeit mit dem Tanzzentrum Miriam Glock und dem Kulturbüro toppte die starke Truppe um Matthias Hay, der übrigens den Geist der Lampe mimte, sogar bisherige Märchenvorstellungen. Sehr wirkungsvoll erwies sich der Kunstgriff mit dem Geisterballett in der bewährten Choreographie von Miriam Glock. Die Bauchtänzerin Zanzara (Martina Noack) setzte mit ihrem Schleiertanz noch einen drauf.
Aladdin war eine Paraderolle für den unerschrockenen Dennis Treck. Köstlich spielte Sebastian Petereit den Zauberer Suharuh als Fiesling, wie er im Buche steht. Den Schalk im Nacken hatte auch Carla Maria Losch als kecker Geist des Ringes. Auch die übrigen Darsteller überzeugten in ihren Rollen.
Ein dickes Kompliment gebührt Sven Wiedmeyer und Andreas Frommert für das gelungene, exotische Bühnenbild, das erst kurz vor der Premiere fertig gestellt wurde. Großen Ideenreichtum bewiesen Mary Losch und Uta Preuße bei den prächtigen Gewändern, wobei sie auch auf den Kostümverleih Putscher zurückgreifen konnten. Ein gutes Händchen bewiesen ebenso die Requisiteure Eva Hülter, Bernd Hofius, Hans-Dieter Petereit und das Life Projekt sowie die Maskenbildner Wolfgang Ehrlich, Miriam Glock und Christina Jürges.