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Unser erstes Kindertheaterstück für die große Bühne

Felix und der finstere Fürst

Ein phantastisches Märchen in 4 Akten
von Wolfgang Ehrlich

Regie: Matthias Hay

Eine Inszenierung des Schauspielensemble Iserlohn e. V.

Premiere:
24. November 1996 15.00 Uhr

Welturaufführung im Parktheater Iserlohn vor ausverkauftem Haus!

Was soll ein kleiner Junge machen, der – wenn auch ohne Absicht – mitschuldig wird, dass die Naturgesetze in die Hand Gondors, dem Herrn der Finsternis, geraten? Er zieht los, um die Welt zu retten. Felix ist der Zögling von Meister Cornelius, dem Hüter der Zeit und dem Herr der Jahreszeiten. Weil Felix keine Lust auf Hausaufgaben hat und sich langweilt, nimmt das Unheil seinen Lauf…

Mit Hilfe seines Vertrauten, dem Gnom Tara, beschädigt der finstere Fürst die Jahreszeitenuhr und verschleppt Frühling und Sommer in seine düstere Burg. Die Weltordnung gerät aus den Fugen und der Meister ist nicht da. Also zieht Felix mit dem launischen Diener Hoggel los, um die Jahreszeiten zur befreien. Unterwegs werden sie verdächtigt, Helfer des bösen Gondors zu sein und geraten in Gefangenschaft der elfenhaften Schleicher. Nachdem sich der Irrtum aufgeklärt hat, wird ihnen von einer alten Einsiedlerinder richtige Weg gewiesen.

Auf dieser entbehrungsreichen Reise bekommen sie es mit Hexen, Zauberern und Dämonen, aber auch mit sehr amüsanten Gestalten zu tun. Außerdem geraten sie immer wieder an ihren Erzfeind Tara. Endlich gelangen sie in Gondors Burg und treffen auf den finsteren Fürsten…
Das Stück spielt in einer Phantasiewelt, die aber durch die Jahreszeiten Bezug zu unserer guten alten Erde hat.

Die Mitwirkenden

Die Darsteller
Erzähler Roland Vorberg
Gondor (der finstere Fürst) Jörg Finking
Meister Cornelius (Hüter der Jahreszeiten) Klaus Schotte
Felix (sein Zögling) Dennis Treck
Hoggel (sein Diener) Björn Plutka
Frühling (1 Jahreszeit) Sabrina Piesch
Sommer (2 Jahreszeit) Nina Neufeld
Tara (Vertrauter Gondors) Alexander Kraas
Rudi (ein stummer Krieger) Julia Michler
Sura (Elfe) Sabrina Jeschkeit
Grume (alte Einsiedlerin) Margret Katterbach
Wühler (ein Waldwesen) Isabel Ehrlich
Flattermann (ein Waldwesen) Stefanie Tschentscher
Sumpfhexe Annette Petereit
Zauberer Vassilios Orfanidis
Buffo (sein Diener) Uta Preuße
Die Schleicher Astrid Behrend - Britta Ebeling - Katharina Figge - Ginea Malou Hay - Sandra Hertel - Viola Sczepanski - Demet Sönmez
Die Helfer Gondors Florian Bido - Sabine Gerber - Pia Krause -Christopher Markert - Laura Pfaffmann -Verena Risse
Weitere Mitwirkende
Regie Matthias Hay
Souffleuse Dagmar Treck
Kostüme Dagmar van der Grinten - Dagmar Treck -Balver Höhlenspielverein - Mode Allerlei, Iserlohn
Maske Wolfgang Ehrlich - Karen Heese - Bettina Wells
Bühnenbild Roland Vorberg - Wolfgang Ehrlich - Jason Brenner

Bildergalerie

Pressespiegel

Westfälische Rundschau 20.11.1996
„Felix hat Weltpremiere – Probenarbeit auf Hochtouren
Kulturbüro zog mit – „Parktheater frei“

Iserlohn. „Katharina, nimm den Finger aus dem Mund!“ Die niedliche Kleine gehorcht sofort – und ist weiterhin mit Feuereifer bei der Sache, auf der Bühne des Parktheaters laufen die Proben für die Uraufführung des Märchens „Felix und der finstere Fürst“ auf Hochtouren.
Teilweise schon im „richtigen“ Kostüm, teilweise mit angedeuteten „Röckchen“ gehen Kinder, jugendliche und Erwachsene das Stück durch, immer wieder von von Regisseur Matthias Hay unterbrochen. Er läßt nichts durchgehen, bleibt aber stets ruhig und erklärt besonders den Jüngsten geduldig die richtigen Positionen. „Wo soll ich den Schlüssel hinlegen?“ – „Komm nach vorne, dahinten verdeckst du die anderen!“ Auch die Ballettratten haben noch so manche Schwierigkeiten mit der richtigen Platzierung. Es wird hart gearbeitet an diesem Samstag nachmittag, immer wieder vom lauten Säge- und Hammergeräuschen gestört, die Handwerker sind gerade im Haus.
„Hausgemacht“ ist die ganze Inszenierung des Schauspielensembles Iserlohn: Die Gruppe kam, nicht zuletzt durch Nachwuchssorgen, auf die Idee, aktiv in die Jugendarbeit einzusteigen, um auf diesem Wege die jungen Schauspieler heranzuziehen. Warum nicht mal ein Märchen spielen? Aber es sollte schon etwas ganz besonderes sein, mit Anspruch, aber auch mit viel Spannung. Da erinnerte sich Ensemble-Mitglied Matthias Hay an das Lieblingsbilderbuch seiner kleiner Tochter Ginea und an das Versprechen seines „Kollegen“ Wolfgang Ehrlich, ein Drehbuch zu schreiben. Und so entstand das phantastische Märchen von Felix, der absichtslos mitschuldig wird, daß die Naturgesetze in die Hand des finsteren Fürsten geraten. Der kleine Junge zieht los, um die Welt zu retten, unterstützt wird er dabei vom dicken Hoggel, und – wie es sich für ein richtiges Märchen gehört – bekommen die beiden es dabei mit allen möglichen Elfen, Hexen, Zauberer und Dämonen zu tun. Doch keine Angst, Wolfgang Ehrlich hat das Stück (ab sechs Jahre) sehr spaßig und spannend umgesetzt, so zeigen auch die bösesten Gestalten menschliche Seiten. Mehr soll aber hier nicht verraten werden…
Seit Februar probt das Schauspielensemble an diesem äußerst arbeitsintensiven Stück. „Uns war gleich klar, diesmal brauchen wir das große Haus“, berichtet Matthias Hay von den Vorbereitungen, „zumal mit vielen Licht- und Toneffekten gearbeitet wird.“ Die Truppe fand im Kulturbüro ein offenes Ohr, so hieß es bald (Parktheater-)Bühne frei, und auch für die vielen Arbeitsproben traf man sich im Jugendzentrum – bis zum Brand. Dann war Holland in Not! Doch auch jetzt half das Kulturbüro und so ging’s schon vor der eigentlichen Premiere ins große Haus.
Dort war am Wochenende allerhand los, 30 Laienschauspieler (inklusive Statisten) sind dabei, allein 16 Sprechrollen mußten einstudiert werden. Und mit den beiden Hauptdarstellern haben die „alten Hasen“ einen Glücksgriff getan. Regisseur Hay ist voll des Lobes für die „absoluten Neulinge“, die sich schnell in die unvertraute „Arbeit“ reinfanden und offenbar Spaß am Theaterspielen haben. Mit Spaß dabei sind auch die Ballett-„Ratten“ der Tanzschule Bauer-Schramm, die das Märchen tänzerisch begleiten und den Jüngsten Katharina und Ginea liebevoll helfen, wenn die Fünfjährigen noch nicht so recht wissen, wo ihr Platz ist.
Viel Platz brauchen auch die zahlreichen Requisiten hinter der Bühne, sichtbares Zeichen der enormen Arbeit, die sich nicht nur auf das Agieren vor dein Vorhang erstreckt.
Und wenn es am Sonntag 24. November, um 15 Uhr der Vorhang aufgeht, bedeutet das eine dreifache Premiere für das Schauspielensemble Iserlohn: Großes Haus, Märchen und eigenes Drehbuch – für „Felix und der Fürst Finsternis“ ist es sogar eine Welturaufführung! – Wer mit dabei sein möchte, sollte sich schleunigst noch eine der rund 100 Restkarten bei den Vorverkaufsstellen sichern. von Margret Orthmayr

Iserlohner Kreisanzeiger 20.11.1996
„Felix und der finstere Fürst“
Schauspielensemble bringt Märchen als Eigenproduktion auf die Bühne

Iserlohn. (IKZ) Spannung, Spaß und Phantasie verspricht eine Aufführung des Schauspielensembles Iserlohn am Sonntag, 24. November, um 15 Uhr im Parktheater. Das phantastische Märchen „Felix und der finstere Fürst“ von Wolfgang Ehrlich ist eine Eigenproduktion des Ensembles für Menschen ab 6 Jahren.
Was soll ein kleiner Junge machen, der – wenn auch ohne Absicht – mitschuldig wird, daß die Naturgesetze in die Hand des Herrn der Finsternis geraden? Er zieht los, um die Welt zu retten. Felix ist der Zögling von Meister Cornelius, dem Hüter der Zeit und Herrn der Jahreszeiten. Der finstere Fürst beschädigt die große Uhr und verschleppt Frühling und Sommer in seine düstere Burg. Die Weltordnung gerät aus den Fugen, und der Meister ist nicht da. Also zieht Felix mit dem launischen Diener Hoggel los, um die Jahreszeiten zu befreien. Unterwegs bekommen sie es mit Elfen und Hexen, Zauberern und Dämonen zu tun.
Ein spannendes und spaßiges Abenteuer, in dem auch die bösesten Gestalten rührende menschliche Seiten zeigen und ein kleiner junge große Moral beweist.
Den rund 30 Mitgliedern des Schauspielensembles unter der Regie von Matthias Hay wirken Mitglieder der Tanzschule Bauer als Statisten und mit Tanzeinlagen mit. Bei dieser Uraufführung präsentiert sich das Schauspielensemble zum ersten Mal auf der großen Bühne des Parktheaters. Erstmals wird ein für Kinder ab sechs Jahren geeignetes Stück aufgeführt.

Iserlohner Kreisanzeiger 26.11.1996
Märchenstück verzauberte die Besucher der Uraufführung
Schauspiel-Ensemble mit eigener Produktion erfolgreich

Im fast ausverkauften Parktheater zeigte das Schauspiel-Ensemble Iserlohn am Sonntag das Märchen „Felix und der finstere Fürst“. Das Stück wurde von Wolfgang Ehrlich geschrieben, der als Mitbegründer des Ensembles dem Theater auf und hinter der Bühne einen großen Teil seiner Freizeit widmet. Mit „Felix und der finstere Fürst“ feierte der Iserlohner Autor ebenso wie Matthias Hay als Regisseur sein Debüt.
Das Stück spielt in einer Phantasiewelt, die jedoch durch die Jahreszeiten auch Bezug zur Realität hat. Die Ereignisse werden von einem Erzähler (Roland Vorberg) berichtet und kommentiert. Der kleine Felix (sehr textsicher: Dennis Treck) ist der Zögling des Meisters Cornelius (Klaus Schotte), dem Hüter der Jahreszeiten. Als es dem Jungen eines Tages langweilig ist, nimmt das Unheil seinen Lauf: Gondor, der finstere Fürst, schaurig-schön gespielt von Jörg Finking, beschädigt mit Hilfe des Gnoms Tara (Alexander Kraas) die Jahreszeiten-Uhr. Frühling (Sabrina Piesch) und Sommer (Nina Neufeld) verschleppt er in seine düstere Burg. Meister Cornelius ist nicht da, als die Weltordnung aus den Fugen gerät. Um die Jahreszeiten zu retten, zieht Felix schließlich auf eigene Faust mit dem Diener Hoggel (herrlich launisch: Björn Plutka) los. Auf dem Weg erleben sie zahlreiche Abenteuer, lernen Hexen, Zauberer, Dämonen, aber auch sehr lustige Wesen und ihren Erzfeind Tara kennen. Sie gelangen in die Burg und treffen den Fürsten …
Begeistert verfolgten junge und ältere Zuschauer das phantastische Märchen vor der von Roland Vorberg eindrucksvoll gestalteten Kulisse. Geschickt gelöst waren die Auftritte des wahrhaft finsteren Gondors, der durch einen Vorhang auf- und abtrat. Daß die Darsteller ihre Rollen hervorragend spielten, bewies vor allem Jörg Finking als Fürst, der die Kinder vor Angst in ihre Sessel rutschen ließ. Bewundernswert waren auch die zahlreichen Bühnenneulinge, die nicht einen Hauch von Nervosität zeigten, wie Vassilos Orfanidis, der nur zwei Wochen vor der Premiere die Rolle des Zauberers übernahm. Ballettschüler vom „Studio Bauer“ tanzten zu einer Choreographie von Helga Bauer-Schramm. Jennifer Katz