Premiere:
24. April 2015
Weitere Aufführungen:
25. und 26. April 2015 sowie
01., 02. und 03. Mai 2015
jeweils 20.00 Uhr im Studio des Parktheaters Iserlohn
Männerhort
Komödie von Kristof Magnusson
Regie: Matthias Hay
Eine Inszenierung des Schauspielensemble Iserlohn e.V.
Zum Stück:
Helmut, Eroll und Lars, drei erfolgreiche Exemplare der Spezies „Mann“, haben sich im stillgelegten Heizungskeller eines Einkaufszentrums einen geheimen Rückzugsraum eingerichtet. Dorthin verschwinden sie jeden Samstag gegen Ende des obligatorischen Einkaufsbummels auf der Flucht vor ihren shoppingsüchtigen Frauen. Bei Dosenbier, Pizza und Fernsehen fachsimpeln sie über technische Geräte, Fußball und Frauen und freuen sich über ihre frauenfreie Idylle. Diese wird empfindlich gestört, als der Feuerwehrmann Mario ihren Hort der Männlichkeit entdeckt und droht, sie auffliegen zu lassen. Um ihre Zuflucht nicht zu verlieren, nehmen sie Mario in ihre Runde auf. Durch eine abstruse Wette läuft schließlich alles aus dem Ruder. Da bröckeln die Machofassaden und die wahren Typen mit all ihren Marotten und unterdrückte Wahrheiten kommen ans Licht…
Kristof Magnusson ist ein isländisch-deutscher Theaterautor und Übersetzer. Sein Stück MÄNNERHORT avancierte nach der Uraufführung 2003 zum Kultstück und garantiert einen überaus unterhaltsamen Theaterabend!
Die Mitwirkenden
| Die Darsteller: | |
| HELMUT - Pilot ohne Job, versucht diesen Umstand vor seinen Kumpels geheim zu halten Gründer des Männer-kellers und wähnt sich deshalb als „Anführer“ in der Männerrunde Spricht am wenigsten über seine Frau |
|
| Typisches Zitat: „Ruhig, Männer, ruhig!“ | Jürgen Messingfeld |
| EROLL - Software-„Autor“ und Softie, der gern Macho wäre, jedoch regelmäßig den Kürzeren zieht und über den Tisch gezogen wird Fabuliert von der „glücklichen Ehe“ Hat einige merkwürdige Neurosen |
|
| Typisches Zitat: „Hier gibt es keine Verlierer!“ | Wolfgang Ehrlich |
| LARS - „Führungskraft“ mit narzisstischen Zügen und Hang zu unverbindlichen sexuellen Abenteuern Sehnt sich im Innern nach Sicherheit und Zuverlässigkeit, Eigenschaften, die ihm völlig abgehen |
|
| Typisches Zitat: „Ich bin halt ich!“ | Ingmar Temp |
| MARIO - Feuerwehrmann mit Gefühlshemmung, im Einkaufs-center zuständig für den Brandschutz Erfinder der „Formel 1-Formel“ für die „perfekte“ Shoppingtour Beziehungstechnisch noch nicht am Ziel |
|
| Typisches Zitat: „Spontan ist die Hölle!“ | Robin Arndt |
| Weitere Mitwirkende: | |
| Regie | Matthias Hay |
| Souffleuse | Birgitt Stephan |
| Bühnenbau und -einrichtung | Volker Langner - Jason Brenner - Mary Losch |
| Technik | Matthias Hay - Volker Langner - Jason Brenner |
Bildergalerie
| Pressespiegel: |
| Iserlohner Kreisanzeiger 23.04.2015 |
| Vorfreude auf Premiere steht im Vordergrund |
| Schauspielensemble Iserlohn präsentiert mit der Komödie „Männerhort“ unterhaltsames Theater |
| Iserlohn. „Wir haben jetzt vier Monate sehr intensiver Probenarbeit hinter uns, nun steht die Vorfreude auf die Premiere im Vordergrund“, das erklärt Matthias Hay vom Schauspielensemble Iserlohn im Gespräch mit der Heimatzeitung. Und tatsächlich fällt am Freitag, 24. April, für die aktuelle Inszenierung „Männerhort“ erstmals der Vorhang im Studio des Parktheaters. Diese Aufführung ist ebenso ausverkauft wie der Termin am Samstag, 25. April. Sehr genau und werktreu an die Urfassung gehalten Die Komödie „Männerhort“ des isländisch-deutschen Theaterautors und Übersetzers Kristof Magnusson wurde auch erfolgreich verfilmt und nach der Uraufführung im Jahre 2003 auch auf vielen Bühnen präsentiert. Von uns hat sich niemand den Film angesehen“, versichert Regisseur Matthias Hay. Er ist sich aber sicher, dass er eine Aufführung im Parktheater gesehen hat. Bei der Inszenierung des Schauspielensembles, das nur mit der kleinen Besetzung von vier Schauspielern auskommt, habe man sich aber sehr genau und werktreu an die Ur-Fassung von Kristof Magnusson gehalten. „Es hat sehr viel Freude gemacht, die sehr unterschiedlichen Charaktere sehr pointiert und ohne Albernheiten‘ herauszuarbeiten, beschreibt Matthias Hay seine Arbeit. Der Inhalt der Komödie ist schnell erzählt. Helmut, Eroll und Lars, drei erfolgreiche Exemplare der Spezies „Mann“, haben sich im stillgelegten Heizungskeller eines Einkaufszentrums einen geheimen Rückzugsraum eingerichtet. Dorthin verschwinden sie jeden Samstag gegen Ende des obligatorischen Einkaufsbummels auf der Flucht vor ihren shoppingsüchtigen Frauen. Bei Dosenbier, Pizza und Fernsehen fachsimpeln sie über technische Geräte, Fußball und Frauen und freuen sich über ihre frauenfreie Idylle. Diese wird empfindlich gestört, als der Feuerwehrmann Mario ihren Hort der Männlichkeit entdeckt und droht, sie auffliegen zu lassen. Um ihre Zuflucht nicht zu verlieren, nehmen sie Mario in ihre Runde auf. Durch eine abstruse Wette läuft schließlich alles aus dem Ruder. Da bröckeln die Machofassaden und die wahren 1pen mit all ihren Marotten und unterdrückte Wahrheiten kommen ans Licht… Die Besucher, das versichert Matthias Hay, dürfen sich auf einen überaus unterhaltsamen Theaterabend freuen. Weitere Termine folgen am 26. April, 1., 2. und 3. Mai, jeweils um 20 Uhr im Studio des Parktheaters. Karten gibt es in der Stadtinformation, Bahnhofsplatz 2, 02371/21 71914 und unter www.schauspielensemble.de Ulrich Steden |
| Iserlohner Kreisanzeiger 29.04.2015 |
| Pizzakartons als Kopfkissen im Macho-Idyll |
| Das Schauspielensemble Iserlohn bringt das Publikum mit der Komödie „Männerhort“ zum Lachen |
| Iserlohn. Die Szenerie ist schnell erklärt. In einem stillgelegten Heizungskeller treffen sich drei Kumpels zum Abhängen. Jeden Samstag nach der allwöchentlichen Shopping-Tour mit den Frauen liegen die Männernerven blank. Bei Bier, Pizza und Fußball soll „Männerkram“ die „shoppingsüchtigen Frauen“ mitsamt der höllengleichen Einkaufsmeile „Happy-Center“ vergessen machen. Die drei Protagonisten feuern in der aktuellen Komödie des Schauspielensembles Iserlohn eine Lachsalve nach der anderen ab. Am Freitag feierte das Stück im Studio des Parktheaters Premiere. Bierflaschen wie Zinnsoldaten bei Bundesliga-Übertragung Wenn die Frauen hier eindringen, dann ist es vorbei mit der Glückseligkeit“, raunt Pilot Helmut (Jürgen Messingfeld) seinen Freunden Eroll (Wolfgang Ehrlich) und Lars (Ingmar Temp) zu, und weiter: „Es hat Monate gedauert, bis wir uns das hier aufgebaut haben.“ ‚Das‘ ist in diesem Fall ein schäbiges Kellerloch, in dem leere Pizzakartons den Boden säumen und ebenso leere Bierflaschen wie Zinnsoldaten aneinandergereiht stehen und der Fernseher die 15.30-Uhr-Spiele der Bundesliga eher schlecht als recht überträgt. Dieses „Idyll“ ist in dem Stück aus der Feder von Kristof Magnusson in Gefahr, als Feuerwehrmann Mario (Robin Arndt) das heimliche Domizil entdeckt. Dieser hat für das Versteckspiel der drei zunächst gar nichts übrig und stellt fest: „Also Ihr seid so richtige Verlierer!“ Dem konnte das Publikum im Studio nur beipflichten. Zum Leidwesen der anderen droht Mario damit, das Männer-Versteck aus „Brandschutzgründen“ auffliegen zu lassen. Im Verlauf der zweistündigen Aufführung lernen die Zuschauer die Klischees über das „starke Geschlecht“ ganz genau kennen. Helmut verkörpert den arbeitslosen Piloten, der in Selbstmitleid versinkt und trotzdem immer feststellt: „Ruhig, Männer, ruhig.“ Informatiker Eroll ist der Inbegriff des Softies, der viel lieber ein richtiger Macho wäre. Dem Macho-Typ deutlich näher kommt da schon Lars, seines Zeichens „Führungskraft“, der von dem Männerhort aus seine Seitensprünge per Handy koordiniert: „Ich kenne da ein gutes Bistro, da kriege ich immer ne Latte … macchiato.“ Auch Feuerwehrmann Mario lernt in kurzer Zeit die Vorzüge des Männerhorts schätzen, kein Wunder, ist auch er von regelmäßigen Shopping-Touren mit seiner Frau „gebeutelt“. Seine „Formel 1-Formel“ für superschnelles Shoppen ist für die anderen deshalb höchstinteressant und gipfelt in einer Wette, wer sich am nächsten Samstag am schnellsten von seiner Frau im „Happy-Center“ loseisen kann. Ab diesem Zeitpunkt ist Mario fester Bestandteil der Männerhorts, allerspätestens aber bei einer Übernachtung im Heizungskeller, bei der vor allem Führungskraft Lars die Lacher auf seiner Seite hat. Pizzakartons‘ als Kopfkissen und ein verdreckter Läufer als Decke bringen das Publikum in Wallung. Weitere Aufführungen am kommenden Wochenende Wer sich selbst einmal in den „Männerhort“ des Schauspielensembles begeben will, der hat dazu noch dreimal die Gelegenheit. Am kommenden Freitag, Samstag und Sonntag sind Helmut, Eroll, Lars und Mario jeweils ab 20 Uhr im Studio des Parktheaters erneut dabei zu beobachten, wie sie vor ihren Frauen fliehend Zuflucht im rustikal möblierten Heizungskeller suchen. Johannes Pusch |
